web2.0

Das Internet wird immer mehr zu einem sozialen Raum, der von Millionen Nutzern selbst gestaltet und ausgefüllt wird. Der Begriff „web 2.0“ umschreibt eine veränderte Wahrnehmung und Nutzung des Internets, bei der die Kommunikation der Nutzer im Vordergrund steht. web 2.0 basiert auf keiner bestimmten Technologie: es charakterisiert vielmehr eine Entwicklung, bei der man als Internet-Nutzer nicht mehr nur Konsument vorgefertigter Inhalte sein muss, sondern selbst neue schafft und damit die soziale Gemeinschaft und Interaktion im www fördert.
Die meisten Anwendungen sind CMS-gestützt, weshalb keine große Computer- bzw. Programmierkenntnisse seitens der Nutzer notwendig sind. Zudem sind netzbasierte Social-Software-Anwendungen wie Podcasts, Weblogs, Wikis oder Social Bookmarks einfach in der Handhabung und selbstorganisiert, d.h. sie unterliegen – außer im kommerziellen Bereich – keiner Kontrollinstanz. Interessant sind Social-Software-Anwendungen beispielsweise auch für Unternehmen, da auf diesem Weg eine direkte Kommunikation zwischen Anbieter und Kunde möglich wird, die über die reine Durchführung von Geschäftsprozessen hinausgeht.
Diese Entwicklungen können in nächster Zeit weitreichende gesellschaftliche wie auch ökonomische Veränderungen mit sich bringen. Daher ist es wichtig, diese Trends frühzeitig zu erkennen, um Marktchancen zu fördern. In Baden-Württemberg wurde hierzu im Jahre 2005 das gemeinnützige „Forschungsprojekt für Aktuelle und Zukunftsorientierte Informations- und MedienTechnologien und deren Nutzung in Baden-Württemberg“ (FAZIT) ins Leben gerufen.






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