Digitaler Rundfunk

Während in den Bereichen Telekommunikations- und Informationstechnik die Digitalisierung bereits sehr weit fortgeschritten ist, steht eine umfassende Digitalisierung von Hörfunk- und Fernsehangeboten noch aus.
Das digitalisierte Fernsehen DVB (Digital Video Broadcasting) wird über Satellit (DVB-S), im Kabel (DVB-C) oder terrestrisch (DVB-T) verbreitet. Durch die Digitalisierung können auch im Fernsehen mehr Programme und eine bessere Bildqualität angeboten werden. Die Gemeinsame Stelle Digitaler Zugang (GSDZ) der Landesmedienanstalten versteht sich als Motor und Gestalter der digitalen Entwicklung und will für die Nutzer den uneingeschränkten Zugang zu einem umfassenden und bezahlbaren Informationsangebot gewährleisten. Zugleich setzt sie sich ein für den chancengleichen Zugang von TV-Veranstaltern und Diensteanbietern zu den Verbreitungswegen und Übertragungsplattformen. Alle Anbieter sollen die gleichen Zugangschancen zum Markt haben.
Hörfunkprogramme werden überwiegend über UKW empfangen. Angesichts der aufkommenden Digitalisierung engagieren sich baden-württembergische Hörfunkveranstalter auch zunehmend im Bereich des digitalen Radios. So führen beispielsweise verschiedene Lokal- und Regionalveranstalter in Zusammenarbeit mit der LFK technische Versuche durch und testen verschiedene digitale Verbreitungsformen wie digitales UKW (HD-Radio) und DMB.






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