Donnerstag, 20.06.2013

Der Gesamtumsatz aus Musikverkäufen ist laut Opens external link in new windowBundesverband Musikindustrie leicht rückläufig. Die Einnahmen aus dem digitalen Geschäft erreichen mit einem Anteil von 20,5 Prozent einen bisherigen Spitzenwert: Der Umsatz aus Streaming- Diensten wächst um knapp 40 Prozent, Downloadumsätze legen um rund ein Viertel zu. Rückgrat der deutschen Musikwirtschaft bleibt die CD mit einem Marktanteil von annähernd 71 Prozent.

Als zentraler Pfeiler im diversifizierten Portfolio tragen Musikdownloads maßgeblich zur relativen Marktstabilisierung bei. Der mit Downloads generierte Umsatz stieg 2012 um 24,4 Prozent auf etwa eine viertel Milliarde Euro an. Den höchsten Anteil der Downloads an den Gesamtausgaben für Musik haben dabei die 20- bis 29-Jährigen.

Mit 55 Prozent geht mehr als die Hälfte der Downloadumsätze auf das Konto digitaler Alben. Das zeigt, dass das Album auch im digitalen Zeitalter als Gesamtwerk eines Künstlers geschätzt wird und in der digitalen Sammlung nicht an Attraktivität eingebüßt hat. Weiter abwärts ging es dagegen für die Mobile Realtones (Klingeltöne), die mit einem Umsatz von 1 Million Euro praktisch keine Bedeutung mehr haben.


Quelle: Bundesverband Musikindustrie
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