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Begriff:

Landesmedienanstalten

Definition:

Mit der Einführung des dualen Rundfunksystems in der Bundesrepublik Deutschland Mitte der 1980er Jahre mussten in den einzelnen Bundesländern für die Zulassung privater Anbieter und die Rechtsaufsicht über sie eigene Institutionen geschaffen werden: die Landesmedienanstalten. Hauptaufgaben der Landesmedienanstalten sind im wesentlichen die Zulassung und Kontrolle der privaten Rundfunkveranstalter sowie die Verwaltung der Hörfunk- und Fernsehfrequenzen. Daneben fördern die Landesmedienanstalten die technische Infrastruktur für den privaten Rundfunk und unterstützen Projekte sowohl im medienpädagogischen Bereich als auch im Bereich neuer Übertragungstechnologien. Ihren finanziellen Bedarf decken die Landesmedienanstalten überwiegend aus den Rundfunkgebühren sowie aus Verwaltungsgebühren.